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Selma Meerbaum-Eisinger Literaturpreis

Ein Literatur-Wettbewerb mit interessantem Thema, Preisgeldern und für uns (!) mit noch genügend Zeit...

 

»Ich habe keine Zeit gehabt, zu Ende zu schreiben«
(Selma Meerbaum-Eisinger) 

Ausschreibung des
Selma Meerbaum-Eisinger - Literaturpreis 2010/2011
»Poesie der Lebensfuge
- Schreiben in (ab)gebrochener Welt?«

Einsendeschluss: 31. März 2011

»Ich habe keine Zeit gehabt, zu Ende zu schreiben«. Im Gedenken an Selma Meerbaum-Eisinger (1924 - 1942) schreiben der Bundesverband junger Autoren und Autorinnen (BVjA), die Armin T. Wegner Gesellschaft und die Kölner Autorengruppe FAUST den Selma Meerbaum-Eisinger Literaturpreis 2010/2011 aus.
 
Erst vor dreißig Jahren, im Jahre 1980 erfolgte in Deutschland die eigentliche Entdeckung des Nachlasses der jungen Autorin.

Selma Meerbaum-Eisinger starb am 16. Dezember 1942 im ukrainischen Arbeitslager Michailowska. Mit nur 57 Gedichten hat die Lyrikerin ein schmales Werk hinterlassen, das Jahrzehnte außerhalb einer breiteren öffentlichen Wahrnehmung blieb, heute dagegen zur Weltliteratur zählt.
 
Unter der Schirmherrschaft des WDR-Journalisten Jörg Thadeusz erinnern die Initiatoren damit an eine junge Schriftstellerin, deren Werk, neben den Gedichten von Rose Ausländer und Paul Celan, zum großen literarischen Erbe der ausgelöschten deutsch-jüdischen Kultur in der Bukowina und Galizien zählt.
 
Ihr Werk soll als Ausgangspunkt für eine literarische Reise dienen, die jede/r interessierte Autorin und Autor auf ihre bzw. seine eigene Art forterzählen kann. Jede/r interessierte Autorin und Autor wird dazu aufgerufen, das Wirken von Selma Meerbaum-Eisinger fortzuschreiben und das literarische Schaffen dieser bemerkenswerten jungen Literatin in die Gegenwart literarischen Schaffens zu transferieren.
 
Damit fragen die Initiatoren nach der jungen Literatur. Wie hätte Selmas talentiertes literarisches Schaffen weiter verlaufen können?
 
Mit dem Wettbewerb betreten die Initiatoren auch technisches Neuland. In freundlicher Kooperation mit der amobo GmbH erfolgt auf rein elektronische Weise (Web 2.0) die Einreichung der Beiträge über die Website http://literaturpreis.amobo.de.
 
Der Wettbewerb wird in der Sparte Kurzprosa und Lyrik ausgeschrieben. In jeder Sparte erhält der/die jeweilige Preisträger/in ein Preisgeld von 2.000 Euro. Zusätzlich ist ein Publikumspreis ausgelobt, der von den Plattformnutzern vergeben wird. Über die Beiträge wird eine renommierte Jury aus hochklassigen Verlegern, Schriftstellern, Lektoren und Journalisten/Kritikern befinden. Die Preisverleihung wird im Herbst 2011 in Köln stattfinden.
 
Die Veranstalter danken dem Anne Frank Fonds, amobo GmbH, dem Literaturhotel Franzosenhohl in Iserlohn und dem Hoffmann & Campe Verlag.
 
 
Bonn/Köln/Wuppertal, den 8. Dezember 2010
 
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Bundesverband junger Autoren und Autorinnen
(BVjA)
Postfach 20 03 03
53133 Bonn

www.bvja-online.de
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15. Münchner Kurzgeschichtenwettbewerb: »Katz & Maus«

Hollescheck & Schlick laden ein zum 15.Münchner Menüwettbewerb.


Originaltext:
//Eine auflagenstarke Veröffentlichung, 1.250 Euro Preisgeld und ein Stipendium suchen einen Sieger.

Rilke, in seinen Zeilen über all die Herbstzeitloser, wusste: „... wer jetzt allein ist, wird es lange bleiben, wird wachen, lesen, lange Briefe schreiben" - oder eben Kurzgeschichten. Aber nicht an Stille, Besinnlichkeit und Harmonie denken! Wir wollen Gegensätze, und zwar zum Quadrat: 'Katz und Maus' ist das disharmonische Thema unseres nächsten Kurzgeschichtenwettbewerbs. Das kann, muss man aber nicht zoologisch verstehen. Paare, Kinder, Du und ich – alle Katze, alle Maus, von Zeit zu Zeit und Ort zu Ort. Wie ist das mit den Gegensätzen? Anziehend wie magnetische Pole? Abstoßend wie Wasser und Öl? Sagt es uns, Satz für Satz, Gegensatz für Gegensatz … und wer sich inspirieren lassen will, schlägt unter Grass nach.

Die Texte sollen bis 5. März 2011 elektronisch an lesung@hs-veranstaltungen.de eingesandt werden. Unsere renommierte Jury wählt aus den Geschichten vier aus. Die Lesung der vier Siegergeschichten findet Mitte oder Ende März in München statt, genaues Datum und Ort werden noch bekannt gegeben.

Jeder Text wird erst musikalisch (live) eingeführt, dann von unseren Schauspielern gelesen, darauf von unserem Koch in einem Menügang interpretiert. Vier solcher Gänge gibt es. Das Publikum wählt zum Schluß den Sieger, der das Preisgeld (1000 Euro) und ein Stipendium im Tophotel gewinnt, sowie auflagenstark veröffentlicht wird. Zusätzlich wird der Federwelt-Jurypreis (250 Euro) vergeben. Die Autoren der Schlussrunde werden zum Lesungsabend nach München eingeladen.

Als Bewerber um den Preis erklärt ihr euch mit der Einsendung bereit, dass euer Text bei Auswahl vorgetragen und in einer Anthologie zur Lesung, in verschiedenen Zeitungen sowie auf unserer Homepage (www.hs-veranstaltungen.de , Menüpunkt Lesungen) veröffentlicht wird. Die Texte müssen zwischen 11.000 und 13.000 Zeichen lang sein (ohne Leerzeichen) und sollen als Worddokument eingereicht werden. Pro Teilnehmer kann nur ein Text eingereicht werden. Informationen über bisher stattgefundene Lesungen und die Veranstalter unter www.hs-veranstaltungen.de/lesungen .


Kammerschauspielerin Elfriede Ott liest: "Wer die Wahrheit spricht..."

Die Kammerschauspielerin Elfriede Ott liest am Sa. 11.12. in Mödling (where the hell is Mödling?), Pfarrgasse 9 aus der Anthologie „Wer die Wahrheit spricht ..., muss immer ein gesatteltes
Pferd bereithalten.“

Ich erinnere die heute 85-jährige Elfriede Ott noch, als ich in den 70-ern in Ermangelung von mehr als drei Sendern (ARD, ZDF, ORF), Game-Konsole, PC oder mobilen Allzweckwaffen (Frischluft war damals nicht beliebt bei mir) so manchen scheinbar faden Samstagnachmittag mit s/w-Material wie dem "Hallo, Hotel Sacher... Portier!" verbracht habe. Ach, wie war das entspannend!!

Der Verlag Roesner und die Herausgeber machen echt viel für das neue Buch. Respekt über die Alpen!

Elfriede_ott