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Mai 2006

Elena-Zoe ist drei!

Img_1483 Unser Sonnenschein "Elle" ist jetzt drei. Hier ist sie vor ca. einem Monat mit ihrem geliebten Bruder Fabio auf dem gemeinsamen Bobby-Car. Sie ist einfach der Hammer. Wahrscheinlich sagen das alle Väter vor allem von ihren Töchtern. Aber was soll man anderes sagen, wenn es so ist...

Sie ist sensibel, schlau, warmherzig, gewitzt bis zum schauspielerischen Talent, fürsorglich, stur, geduldig und detailversessen, anlehungsbedürftig und jähzornig und schön - ein ganz normales Mädchen halt!
Autor: Andi Zachariades - München - 2006


Die Grillsaison ist eröffnet

Heute haben wir trotz Regen-Vorhersage bei meiner Schwägerin Lana in der Nähe von Aibling die klapprigen "Landmann"-Grills ausgepackt und angeworfen. Sonst mag ich's ja eher etwas aufwändiger beim Kochen & Essen, aber gegen so ein kleines, scharfes Schafskäsepäckchen in Alufolie, ein mariniertes Lammhüftsteak und eine simple Wurstschnecke vom Bad Aiblinger Metzger gibt's einfach gar nix einzuwenden. Und das ganze mit lauter netten Leuten und den Kleinen vor einem traumhaften Voralpen-Panorama - geht nicht besser!

Jetzt werden noch zwei Kuchen gebacken. Das ist ganz klar die Domäne meiner Frau Maren, für's Pfannenschwingen hingegen fühle ich mich berufen. Unser Sonnenschein "Elle" wird morgen drei und die Wettervorhersage lässt bei 21° auf eine Feier im Freien hoffen. Dann geht's zu unserem Biergartengeheimtipp mit Riesenspielwiese, Spielplatz und einem einzigen Ein- und Ausgang (Überblick) in Thalkirchen: der Naturfreunde Biergarten "Das Bootshaus". Alles frisch gemacht, erst nach Bestellung gegrillt oder zubereitet, außerdem zivile Preise, familiäre Atmosphäre und trotzdem kann man auch Essen mitbringen. Ein echter Tipp, vor allem für Leute mit Kindern.

Wenn ich schon bei Thalkirchen bin, darf natürlich das "Kyprios" nicht fehlen, einer der Ur-Griechen Münchens (21 Jahre jung), authentisch und sau-beliebt. Natürlich kann man mir Befangenheit unterstellen, da mein Vater und ich es 1985 eröffnet haben und es auch heute noch von ihm und seinem Partner Dimitri betrieben wird. Warum ich da nicht mehr dabei bin, ist eine andere lange Geschichte... aber die können das auch gut ohne mich :-)
Autor: Andi Zachariades - München - 2006


Die Schuhe werden wieder regelmäßig geschnürt

Laufen

Der Schnee ist weg und mit ihm verziehen sich auch die Reste von Erkältung, Dauerhusten und entzündeten Neben- und Stirnhöhlen. Jetzt können die Laufschuhe hoffentlich wieder konsequent jeden zweiten Tag geschnürt werden. Aber erstmal heißt es wieder langsam die Fitness steigern und mit einer halben Stunde und zwei großen Runden in meinem Park beginnen. Dabei möglichst nicht über eine maximale Pulsfrequenz von 170 kommen und am besten die meiste Zeit bei 80% davon laufen. Das mit dem Laufen geht bei mir nun schon ins fünfte Jahr. Mal sehen, ob heuer eine kontinuierliche Distanzsteigerung auf die 20 Kilometer möglich wird. An Marathon denke ich lieber erst gar nicht, nach dem wenigen Training im Winter.

Doch die Zahlen verdienen dieser Tage nur wenig Gedanken, die ausgiebigen Blicke und Hochgefühle gebühren der Natur, die nun richtig loslegt. Am liebsten möchte ich jeden Tag laufen, um die feinen Veränderungen nicht zu verpassen.

Yoga

mit meinen Ashtanga-Yoga Sessions konnte ich letzten Winter trotz angeschlagener Gesundheit gut weitermachen. Seit Dezember ließ ich kaum eine Stunde bei unserer großartigen Lehrerin Sylvie ausfallen und konnte mich wochenends meist aufraffen, die erste Serie zumindest zu 80% zu üben. Idealerweise müssen in diese Rubrik natürlich Fotos und Links zu den wenigen guten Seiten über Ashtanga-Yoga. Durch diese Art des Power-Yoga "schinde" ich mich mittlerweile auch schon zwei Jahre und ich liebe es trotzdem.
Autor: Andi Zachariades - München - 2006


Schreiben & Lesen

Schreiben

Ich bin nicht wirklich früh dazu gekommen. Es ging beides erst vor ca. drei Jahren los. Ich hatte das Gefühl ich müsste einen Roman schreiben. Nicht über die Wahnsinnsjahre der New Economy, nicht über mein Jahrzehnt in der Gastronomie. Es sollte um Süchte gehen, speziell um Alkoholismus. Das Thema war praktisch schon da, weil ich einige Leute kenne, die eine wirklich einschlägige Laufbahn wieder verlassen konnten. Andere sind mittlerweile tot. Die Lebensläufe der Betroffenen haben viel unterschiedliches, aber auch manchmal Ähnlichkeiten aufzuweisen. Mich interessierte dabei die  Komplexität des Themas Sucht und ihre Rolle in unser aller Leben, die wir denken weit von jeglichem Suchtbild entfernt zu sein.

Etwas nachgegoogelt wurde mir schnell klar, dass es fast nur Sachbücher zu dem Thema gibt. Die wenigen Romane sind alle von Ex-Alkoholikern oder von Co-Abhängigen aus deren Umfeld. Ich wollte aber kein Alkoholiker-Portrait zeichnen, das entweder das eine oder das andere mögliche Ende hatte. Dass man hier eine gesellschaftskritische Geschichte, durchaus lustvoll und spannend inszenieren könnte, hatte bisher anscheinend noch nicht viele andere Autoren gereizt (oder keinen Verlag interessiert). Grundsätzlich ja nicht negativ. Während der Arbeit merkte ich jedoch, dass das Schreiben über dieses Thema ohne erhobenen Zeigefinger richtig schwer ist. Außerdem bemerkte ich leidvoll, dass es ganz schön auf die Stimmung schlug, gerade auch weil in die Zeit meiner ersten 70 Seiten zwei alkoholbedingte Todesfälle im Bekanntenkreis einschlugen.

So blieb der erste Roman unvollendet (wie bei zigtausend anderen Schreibenden) und raubte mir natürlich auch viel Kraft. Ihn einfach zur Seite zu legen und mit etwas anderem zu beginnen, wollte ich auch nicht, weil ich eine Menge Material zusammengetragen und recherchiert hatte. Irgendwie blockierend. Zum Schreiben fehlte dann irgendwann die Motivation.


Lesen

Da schreiben dann erstmal nicht ging, kam ich zum Lesen über das Schreiben, zu Literaturgeschichte, Literatur über das "veröffentlicht werden" und dazwischen holte ich mir immer wieder Kurzweil bei meistens amerikanischen Roman-Könnern, wie Jonathan Franzen, Jeffrey Eugenides, Philipp Roth, Paul Auster, John Irving, Safran Foer, ... alles in allem eine bereichernde Zeit. Einige eigene Kurzgeschichten sind in dieser Zeit auch entstanden, die ich im Weblog sukzessive publizieren möchte.

Für heute diese hier, zum ursprünglichen Thema mit dem Namen "P.S." (für Postscriptum)

Download PS_Kurzgeschichte.pdf
Autor: Andi Zachariades - München - 2006


Dicke Rubrik

Naturgemäß wird das sicher eine "dicke Rubrik" werden. Für den Moment möchte ich diese Rubrik eigentlich nur "eröffnen". Dazu möchte "Typepad" einen Eintrag haben. Zur Eröffnung also folgender Ausspruch von Bruce Mau aus 'an incomplete manifesto for growth' - sehr schön:

process
is more important
than outcome
when outcome drives the process we will only ever go to where we've already been. If process drives outcome we may not know where we're going, but we will know we want to be there
Autor: Andi Zachariades - München - 2006

Schluß mit der Statik!

Jetzt wird's mich also auch packen! Bloggen. Screenshot_oldsite Das Web ist halt in Bewegung und weil bekanntlich gilt »Content is King« ist's jetzt erstmal bis auf Weiteres vorbei mit »Flash-Gezapple« und »Schiefen Leisten« des Schusters (schließlich habe ich in den letzten Jahren den eigenen Webauftritt vor lauter anderen Prios meist ziemlich vernachlässigt).

Also nun besser so: schlicht und inhaltsgetrieben!
Autor: Andi Zachariades - München - 2006