30. Halbmarathon München - geschafft!

Bin vor etwas über einer Stunde glücklich durch's Ziel des 30-ten Halbmarathons in München am Marienplatz gelaufen. Ich habe mir nach meiner Meniskus-OP im Winter 2006 gar nicht mehr vorstellen können, dass ich den 21 km-Lauf durch den Englischen Garten so angenehm und ohne Zwicken im Knie schaffen werde. Letztes Jahr um die Zeit wäre nicht einmal der 10 km-Familienlauf schmerzfrei möglich gewesen. Die Strecke ist größtenteils angenehm schattig und so war auch die Hitze heute gut auszuhalten. Organisiert war das ganze wie immer von Sport-Scheck. Super Verpflegung (auch unterwegs), Massagezelte und sogar erfrischende Dusch-Pavillions standen nach dem Ziel zur Verfügung.

Einen richtigen Trainingsplan habe ich die letzten Wochen nicht absolviert, da ich regelmäßig ausgiebig laufe. Ich dachte mir, wenn ich jede Woche zwischen 40 und 50 km schaffe, wird das schon klappen. Vor kurzem habe ich dann auf www.jogmap.de meine liebsten Strecken angelegt und kann nun meine Trainingsergebnisse dokumentieren und auswerten lassen. Nett ist auch der sogenannte »Schweinehund-Alarm«, der mich nach individuell einstellbarer Inaktivität per E-Mail auffordert, wieder mal was zu tun.


Yoga-Video Auswahl

Swenson Auch die Yoga-Community hat YouTube & Co. als geeignete Plattform für die Veröffentlichung ihrer Yoga-Videos und für Selbstmarketing entdeckt. Endlich bekommt man im Web einen breiten Überblick über verschiedene Yoga-Arten. Da ist frisches "Model"-Yoga mit Tara Stiles von Fordmodels (...doch, das ist wirklich Yoga!) genauso zu sehen, wie der athletische Ashtanga-Stil von David Swenson oder sogar Ober-Yogi-Altmeister Iyengar auf altem s/w-Material aus den 40-er Jahren. Einige unbekannte Spitzen-Yogis sind in dieser subjektiven Auswahl zu bewundern und ein bisschen Lebensanschauung der amerikanischen Yoga-Gemeinde ist auch dabei (z.B. 'go vegan' oder 'critical impact' ) Viel Spaß beim Entdecken - Namaste!


Was ist eigentlich "Ashtanga" Yoga...?

Das werde ich öfters gefragt, da ich es seit mittlerweile 4 Jahren, bis auf eine Meniskus-OP bedingte Pause selbst praktiziere. Natürlich hat es nix mit "A_s_h" oder "Tanga" zu tun, sondern eher was mit Sanskrit. Von vielen Yogis der westlichen Welt wird es auch übersetzt mit "Power"-Yoga, was zwar etwas über das Tempo der Yoga-"Session" aussagt, aber auch nicht eindeutig ist, seit sich jeder 2te Kurs "Power"-Yoga-Kurs nennt (weil auch "Hatha"-Yoga natürlich sehr viel "Power" gibt ;-) .

Dann gibt es natürlich noch "Bikram"-Yoga, "Iyengar"-Yoga, "Kundalini"-Yoga, ... die für den ungeübten Betrachter teils diametral entgegengesetzt aussehen. Trotzdem bauen diese Arten doch alle auf einem gemeinsamen Fundament auf: den "Asanas" und der Überzeugung, dass der Körper so was wie ein Tempel ist, der mit Würde behandelt werden sollte und es dem Bewohner dann mit einem strahlenden Glanz nach Innen und Außen dankt. Allein die Art des Reinemachens ist so unterschiedlich wie die menschlichen Temperamente.

Um Interessierten speziell "Ashtanga" näher zubringen, habe ich mal etwas gesucht und dieses Video gefunden, das ein deutliches Licht auf das Wesen von "Ashtanga" wirft. Schnelle, am Atemrhythmus orientierte Ausführung zahlreicher "Asanas" mit tiefer, gleichmäßiger Kehlkopfatmung. Und das in einer festen Abfolge  1 / 2, die - eins auf dem anderen aufbauend - nach ungefähr zwei Stunden zu rechtschaffener Erschöpfung, einem ruhigen, konzentrierten Geist und lang andauernder Zufriedenheit verhelfen. Ich denke, das hier gezeigte Level, kann nach mindestens 5 Jahren am besten täglichem Training wirklich jeder  Interessierte erreichen ;-)


Pilgern?

Img_7234 Ok, zugegeben... es ist nicht gerade der Jakobsweg, aber an die 20 km waren's schon! Die Strecke von Starnberg zum Kloster Andechs und dann weiter nach Herrsching. Einen schattigen und leckeren Zwischenstopp am "Maisinger Weiher" nicht zu vergessen. Auf Schusters Rappen und mit vier kleinen Kindern, wussten am Abend natürlich schon alle, was sie geschafft hatten. Das Motivieren von Fridolin und Elena mit dem mehrstündigen "Angriffs-Marsch" auf die Ritterburg in Andechs brachte uns so manche Lichtung und das eine oder andere Wäldchen weiter. Wir sind dem "Jakobsweg-erprobten" Chris total dankbar für den Vorschlag und die schöne Route und freuen uns schon auf's nächste Mal! Hier geht's zu den Fotos.


Münchner Stadtlauf

Stadtlauf_00So! Habe den inneren Schweinehund endlich überwunden und an einem Wettlauf teilgenommen. Einfach um mal eine exakt vermessene Strecke zu laufen und um zu sehen, ob das mit ein paar tausend anderen Läufern (2005 waren's 14.000) zusammen wirklich so ein Unterschied ist. Habe dann gestern noch Elena überzeugt, dass sie mitkommt, damit Ihr Papi -  weil mit Kinderwagen unterwegs - nicht so einen Leistungsdruck von wegen guter Zeit hat!

Das Tempo war mir anfangs eher langsam, aber natürlich habe ich mich daran erinnert, gelesen zu haben, wie leicht man sich bei solchen Läufen gerade anfangs überschätzt und es dann in der zweiten Hälfte eng wird. Mit Jogger kommt man nicht so leicht an manchen Grüppchen vorbei, das ist dann aber auch ein ganz gutes Koordinationstraining in die Lücken reinzusprinten. Gerade im Englischen Garten wurde es oft schon recht eng mit Wagen, vor allem um manche Seekurven. War schon nett anzusehen, wie sich der orange Bandwurm kreuz und quer durch den Park schob.

Insgesamt hat es uns beiden einen Riesenspaß gemacht und wir hätten nach den zehn Kilometern locker um weitere fünf verlängern können. Als wir zurück zur U-Bahn gingen, wollte Elena gleich wieder zu den "Tschoggan" zurück, weil sie das alles so spannend fand, mit "unseren" Fans am Rand und der lauten Musik in Start und Ziel am Marienplatz.

Nächstes Mal packen wir dann den Halbmarathon!
Autor: Andi Zachariades - München - 2006

Stadtlauf_03 Stadtlauf_01


Bildstrecke Laufrunde

01Diese Bildstrecke habe ich vor ca. 2 Wochen auf meiner Stammstrecke, die gleich hinter unserem Haus losgeht, gemacht. Momentan sieht's hier anders aus. Der Löwenzahn ist nicht mehr da und wie derzeit in ganz Mitteleuropa: Regen, Regen, Regen! Diese Bilder sollen mich motivieren, trotz des Sauwetters dranzubleiben. Bis hierher sind's ca. 2 km, ein paar Serpentinen und hier geht's immer noch leicht bergauf...



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03 Das ist der Monopteros, ein klasse Aussichtspunkt...







04 ...wie man sieht! Mann hat München hohe Gebäude ;-)







04b_1 Gedenktafel für die in München getöteten Zivilisten im 2.Weltkrieg.







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06 Schöner Weitblick, ausnahmsweise ohne Hund drauf!







07 Zweite Runde. Noch zwei...







09 ...sollten's heute...







08 ...schon noch sein...







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Ein Blick nach Thalkirchen runter.








11b Auch ein schöner Rodelberg im Winter.







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13 ...ist das jetzt die dritte oder vierte Runde? Eigentlich egal, die laufe ich jetzt noch zu Ende und dann geht's wieder Richtung Heimat. Es soll doch schließlich noch Spaß machen!

Aha, da ist er wieder: der Schweinehund!! Nix da, noch'ne Runde!




02 ...hhh...hhh...hhh...
Autor: Andi Zachariades - München - 2006


Die Schuhe werden wieder regelmäßig geschnürt

Laufen

Der Schnee ist weg und mit ihm verziehen sich auch die Reste von Erkältung, Dauerhusten und entzündeten Neben- und Stirnhöhlen. Jetzt können die Laufschuhe hoffentlich wieder konsequent jeden zweiten Tag geschnürt werden. Aber erstmal heißt es wieder langsam die Fitness steigern und mit einer halben Stunde und zwei großen Runden in meinem Park beginnen. Dabei möglichst nicht über eine maximale Pulsfrequenz von 170 kommen und am besten die meiste Zeit bei 80% davon laufen. Das mit dem Laufen geht bei mir nun schon ins fünfte Jahr. Mal sehen, ob heuer eine kontinuierliche Distanzsteigerung auf die 20 Kilometer möglich wird. An Marathon denke ich lieber erst gar nicht, nach dem wenigen Training im Winter.

Doch die Zahlen verdienen dieser Tage nur wenig Gedanken, die ausgiebigen Blicke und Hochgefühle gebühren der Natur, die nun richtig loslegt. Am liebsten möchte ich jeden Tag laufen, um die feinen Veränderungen nicht zu verpassen.

Yoga

mit meinen Ashtanga-Yoga Sessions konnte ich letzten Winter trotz angeschlagener Gesundheit gut weitermachen. Seit Dezember ließ ich kaum eine Stunde bei unserer großartigen Lehrerin Sylvie ausfallen und konnte mich wochenends meist aufraffen, die erste Serie zumindest zu 80% zu üben. Idealerweise müssen in diese Rubrik natürlich Fotos und Links zu den wenigen guten Seiten über Ashtanga-Yoga. Durch diese Art des Power-Yoga "schinde" ich mich mittlerweile auch schon zwei Jahre und ich liebe es trotzdem.
Autor: Andi Zachariades - München - 2006