Topbrands & Facebook: Mehr Fans - weniger Interaktion!

Eine brandneue Studie der Berliner Agentur Zucker.Kommunikation sowie Pilot aus Hamburg beleuchtet Facebook und Marken:

- welche Markentypen gibt es auf Facebook?
- in welcher Korrelation stehen Anzahl der Freunde und Aktivität mit der Marke?
- hat die Zahl der Fans Einfluss auf die Interaktions-Rate der Freunde?

Die Studie kommt zu einem verblüffenden Ergebnis: je mehr Fans eine Marke hat, desto weniger wird mit ihr interagiert. Die magische Grenze scheint bei 10.000 Fans zu liegen.

Bisher standen in 2011 lediglich 1,5% der Freunde mit einem der Top-Brands über Facebook in Dialog. Letztes Jahr waren es bei denselben 75 Fanpages im Schnitt noch 4,3%.


Es gibt ein neues Menschenrecht: das Recht auf sauberes Wasser!

via www.tagesschau.de

Es wurde Zeit für das Recht an sauberem Wasser! 2 Millionen Menschen sterben jährlich am Gegenteil. Die üblichen Verdächtigen (z.B. die USA) konnten der Resolution leider nicht zustimmen, weil man im Weißen Haus noch nicht recht weiß, wie man dieses Menschenrecht umsetzen soll. Stimmt ja, man hat in manchen Ländern auch noch Schwierigkeiten mit den Ausführungsbestimmungen zu den einfachsten Menschenrechten. Yes, we can - kill!

Zum Thema wieviel Wasser unsere Zivilisation verbraucht, gibt's hier eine aufschlussreiche Infografik über "Virtuelles Wasser".


»The Next Big Thing«

Was haben Auto, Computer, Fernsehen, Glühlampe, Jeans und Röntgentechnik gemeinsam? Das Vakuum und die Zahnpasta nicht zu vergessen. Sie alle sind deutsche Erfindungen, die während der letzten Jahrhunderte ihren Siegeszug um die Welt angetreten haben.
Das liest sich gut. Eine Menge nützlicher Sachen. Alle zur Zeit ihrer Markteinführung Bahn brechend und aus unserem Leben nur schwer wegzudenken. Doch irgendwas läuft schief. Deutschland ist im Innovationsranking abgefallen, von China überholt.

Da könnte man sich Fragen stellen:
Kann uns diese Tatsache egal sein oder sollte sie den Wissenschaftsstandort Deutschland besorgt stimmen?

Eignet sich als Maßstab zur Bestimmung der Innovationskraft die Zahl der Patentanmeldungen einer Nation in einem bestimmten Zeitraum?

Wie und von wem werden zukünftige Innovationsfelder bestimmt und welche könnten es sein?

Die Kardinalfrage ist schließlich: reichen für die Lösung von Problemen weltweiten Ausmaßes die Interessen der Forschungs- und Entwicklungsabteilungen international tätiger Konzerne und die Herangehensweise der nationalen Bildungs- und Forschungsministerien aus?

In meinen Augen geht es um grundlegende Fragen für das Fortbestehen der Menschheit. Wie könnte man unser globales Dorf wirklich besser und nicht nur komfortabler machen? Kann »the next big thing«, wie man im englischen den nächsten großen Hype bezeichnet, die Welt verändern oder wird es nach kurzer Zeit im Regal der überflüssigen Spielzeuge stehen?

Dabei werden je nach Interessen meist sehr unterschiedliche Ansätze in der Problemlösung verfolgt.
Ich hoffe, es wird endlich wieder eine großartige Erfindung geben, die etwa aus Afrika den Demeter-Hof der Welt macht.
Vielleicht wird aber auch nur ein besonders stabiler elektrischer Zaun für den Süden Europas erfunden, der die Verzweifelten an der erfolgreichen Flucht aus Afrika hindern wird.


Begeisterung: Portugal, Podolski, Oranje!!

J_fans1_dpa_512 Es hat einen also wieder gepackt: Das Sommermärchen ist zurück! Nach einem beeindruckenden Debüt der Portugiesen und einem nahtlosen Anknüpfen der Löw-Truppe an das WM-Sommermärchen 2006, schossen gestern die Holländer den amtierenden Weltmeister Italien mit sagenhafter Spielfreude ans vorläufige (Hammer-)Gruppen-Ende.

Wir sind wieder infiziert und zwar in der Art, dass man sich über jedes schöne Spiel und jede sportliche Geste freut. Sportlich war von Podolski, sich für die seine beiden Tore für die deutsche Mannschaft bei seinen anwesenden Verwandten im Stadion quasi persönlich zu entschuldigen. Sportlich war auch, sich als niederländischer Stürmer der im gegnerischen Strafraum mit dem Torwart zusammenstößt nicht fallen zu lassen, sondern sich nach einigem Stolpern wieder aufzurichten um keinen Zweifel daran zu lassen, dass hier kein Foul vorliegt.

Respekt Europa und weiter so!


"The Brand Gap" auf SlideShare

Habe ansprechende und teils inspirierende Präsentationen zu den Themen Branding, User Experience (UX), Social Web, etc. auf SlideShare gefunden. SlideShare wird im Oktober zwei Jahre alt. Somit ist es ist quasi schon ein "SilverKid" unter den etablierten Web 2.0  Portalen. SlideShare hat natürlich einen hohen Nutzwert für Leute, die Ihre Powerpoint-Folien veröffentlichen wollen, ohne sie unbedingt aus der Hand zu geben (nach Seminaren und Kongressen), aber ich finde auch ein gewisses Imagebildungs-Potenzial für die Agentur- und Interactive-Branche steckt drin, einfach mit gut gemachten ppts zu glänzen. Manchmal sind Visuals und Layout zwar Klasse, aber der Content, na ja...

Nicht so bei dieser Präsentation, die zwar lang ist (162 Folien) aber in der das Layout den Inhalt unterstützt. Tipp: Am besten direkt auf SlideShare im Fullscreen-Modus ansehen.