Wettbewerb: Grenzgänger - Grenzgänge

Hollescheck + Schlick schreiben den 20. Münchner Kurzgeschichten-Wettbewerb aus. 

Thema: Grenzgänger-Grenzgänge

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Informiert wurden Teilnehmer früherer Wettbewerbe, die Website dokumentiert bisher nur vergangene Gewinner und Texte, die es auf die Shortlists geschafft haben. Dotiert ist der Wettbewerb mit 1000.- Publikumspreis und 250.- von der Jury. Interpretiert werden die Texte der vier Finalisten wieder nicht nur im Rahmen einer Lesung, sondern auch musikalisch durch Kapelle und kulinarisch im Rahmen eines 4-Gänge-Menüs irgendwo in München.  


Buchpräsentation und Lesung "Paula die Tierparkreporterin" von Diana Hillebrand

 

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via www.qype.com

Es ist soweit! Diana Hillebrand, Initiatorin der Schreibwerkstatt "schreibundweise", mein Creative Writing-Coach, die Quelle von Kritik und Inspiration langer Schreibabende, doch vor allem: eine liebgewonnene Freundin - hat ihr erstes Buch veröffentlicht! Es ist ein Kinderbuch und die website www.paula-online.de verheisst Spannung und Spaß mit treffend gezeichneten Charakteren und einer kindgerechten, aber doch tiefsinnigen Handlung. Am 23. und 24.7. wird in Hellabrunn präsentiert und signiert. Die individuellen, hochwertigen Illus sind von Stefanie Duckstein. Also, Münchner Eltern: hingehen und lauschen, ob das was für Eure Kids ist! Wer die Liliane Susewind-Reihe mochte, wird auch Paula lieben.

Herzlichen Glückwunsch der Autorin und Illustratorin und: Keine Angst vor "dem Zweiten", Diana!


22.Würth-Literaturpreis 2011 - Die Preisträger

Der mit insgesamt 7.500 Euro dotierte Preis wird an Anke Laufer aus Kusterdingen-Mähringen für ihren Text „Am Klippenrand“ (1. Preis, 3500 Euro) und Anna-Kathrin Warner aus Nottensdorf für ihren Text „Schneeland“ (2. Preis, 2000 Euro) sowie an Gerhard Dick für seinen Text „Monbazillac“ (2. Preis, 2000 Euro) vergeben. Mehr zur Preisverleihung und zur ebenfalls im Juli erscheinenden Anthologie.

via www.uni-tuebingen.de


6 Stipendien für literarische Projekte

Läuft noch bis nächste Woche Donnerstag (24.03.):
6 Literaturstipendien der Landeshauptstadt München die mit jeweils 6000.-€ literarische Newbies fördern. Wer endlich ein langgehegtes Literatur-Projekt verwirklichen möchte, hat noch rund eine Woche Zeit.

Die Voraussetzungen bzw. einzureichende Unterlagen:

- wohnhaft im S-Bahnbereich
- Literarische Vita mit Veröffentlichungen
- 1-seitiges Exposé
- Prosa: max. 30 Seiten (Normseite à 1800 Zeichen) aus dem Projekt
- oder Lyrik: max. 20 Gedichte
- oder Kinderliteratur max. 15 Seiten
- oder Theater- / Hörstück max. 20 Seiten

Davon dann 7 komplette Sets ausgedruckt, für die Jury gepackt und geschickt an:

         Kulturreferat/Abteilung 1
         Literaturstipendien
         Burgstr. 4
         80331 München

Ich denke, ich werde noch mit "Ruedis Praxis" (Arbeitstitel) teilnehmen. Fehlt nicht mehr all zu viel.


Lesung mit Ann-Kathrin Kramer

Am 11.02. las die Schauspielerin Ann-Kathrin Kramer in einer Buchhandlung in Wuppertal 5 der insgesamt 26 Geschichten aus dem Buch "Wer die Wahrheit spricht, muss immer ein gesatteltes Pferd bereithalten".

Klar, die Veranstalter von Amnesty International (AI) und der Roesner Verlag wollten natürlich Werbung für die gute Sache machen. So hatten sie für die Lesung teils sehr gute, aber ausnahmslos schockierende Geschichten ausgewählt. Ann-Kathrin Kramer meinte danach:
"Gibt es denn eine Geschichte, die nicht so traurig ist?"
Und weiter steht im Bericht von der Lesung auf "Der Westen" (WAZ-Gruppe):
"Die Geschichten sollen ja zum Nachdenken anregen, doch für tiefe Gedanken blieb an dem Abend wenig Zeit und vor allem wenig Raum. Ein oberflächliches Gespräch wäre dem sicherlich nicht gerecht geworden. So blieb eine Diskussion nach der Lesung aus..."

Ich frage mich, was das Ziel solcher Lesungen ist und ob es so erreicht wird.
Möchte man direkt Beitritte und Spenden für die Organisation initiieren? Will man als Herausgeber nur mit dem Schockeffekt agieren oder auch in der Aufklärung bezüglich der Menschenrechte weiterkommen? - Was das erklärte Ziel des damaligen Wettbewerbs und der Buchveröffentlichung war.

Ich finde, Bücher - egal welches Genres - sollten den Leser unterhalten. Sonst sieht es abseits von Lesungen mit Promis, die bei solchen Lesungen für Autogramme zur Verfügung stehen (auch wenn keine Zeile des Buchs von ihnen stammt) für die Verbreitung solch guter und wichtiger Literatur mau aus.

Schade, dass ich nicht dabei war - ich hätte Frau Kramer mindestens eine Geschichte mit positiver Tonalität nennen können, die sich dem Thema Menschenrechte auf andere Art nähert:
"Außer Fische" von Andi Zachariades. Huch, das bin ja ich... ;)


Oma Käthe und Timo bei "Streetview Literatur"

Beim Literaturtreff neulich im Nähwerk (München, Schwanthalerstraße) stellte Marion Schwehr Ihr neuartiges Verlagsportal Euryclia und das Streetview Projekt vor. Ich fand die Idee gewagt, aber gewitzt und das angestrebte Format mit Streetview-Experience für Kurzgeschichten medienadäquat und richtig heiß. Noch ist es nicht umgesetzt, doch technisch soll dabei die Redaktion des SZ-Magazins "jetzt" unterstützen. Drum schickte ich Marion Schwehr eine Geschichte, die - wie ich fand - gut in das Geamtkonzept passt.

Das Ziel, ein weit verzweigtes Netz von Kurzgeschichten-Handlungsorten zu spinnen, kann nur durch die Teilnahme vieler Autoren erreicht werden. Aber dann wird es für den geneigten medienaffinen Leser richtig interessant. Er mäandert zwischen den Geschichten umher, verweilt irgendwo, liest nochmal, fängt woanders an, verwirft, konsumiert, reflektiert. Sicher ist die die "Konkurrenz" nur noch einen Klick entfernt, klar will man als Autor selbst gerne von Anfang bis Ende gelesen werden, aber: Sind wir nicht alle ein bisschen Internet?

Freut mich jedenfalls riesig, dass meine Geschichte "Ai WeiWei im Haus der Kunst" oder "Passt schon, Oma!" die von Geheimnisträgerin Oma Käthe und ihrem Enkel Timo erzählt, als Dritte neben einer Geschichte des Bachmann-Preisträgers Thomas Lang gelandet ist ;) Und das obwohl Marion schon 'zig Texte bekommen hat.


"Rosa ist das Grau der Optimisten"

Logo_poetikdozentur

Habe leider recht spät davon erfahren. Drum muss ich erst mal sehen, ob ich neben "Ruedis Praxis" dafür Zeit finde...

Hoch interessant ist das Thema des Würth-Literaturwettbewerbs, das im Rahmen der Tübinger Poetikdozentur von Juli Zeh bereits im vergangenen November bekannt gegeben wurde.


Das Thema lautet:
"Rosa ist das Grau der Optimisten"

Was für ein Satz!

 

Der Würth-Literaturpreis ist ein Prosawettbewerb. Es können literarische Texte (Kurzgeschichten, Essays) im Umfang von ca. 10.000 Zeichen (mit Leerzeichen) eingereicht werden. Die Texte müssen unveröffentlicht sein.

Details dazu auf der Seite der Uni Tübingen.